sterben
cupcake31
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wie verkraftet man den tot seiner Eltern? Finde das total unvorstellbar... wie verkraftet man so etwas? Was fühlt man da wenn die schlechte Nachricht kommt?

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(21) Antworten
Th3Rushfr3ak95

Meine Eltern sind gestorben vor 2 Jahren, da war ich 24. Bei meiner Mutter war es, durch Krankheit abzusehen. Bei meinem Vater kam es sehr plötzlich und so konnte ich erst gar nicht begreifen was geschehen sein soll und es dauerte einige Zeit. Da meine Eltern 500km weg wohnten, war es für mich eigentlich wie immer. Das Verhältnis war auch nicht so super. Nun, darauf kommt es denke ich am meisten an - wie ist die Bindung zu den Eltern, in welchem Alter sterben sie, an was.... und welche Einstellung habt ihr alle drei zum Tod. Wurde darüber geschwiegen oder auch mal gesprochen? Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Die Bindung zu den Eltern war bei mir immer gegeben, auch wenn ich keine tolle Kindheit hatte und wir uns nicht gut verstanden. Manchmal tut es heute noch weh.

Matthias1337

Man verkraftet es; Tag für Tag (und manchmal stets auf´s neue). Man verliert ja immerhin eine der größten Stützen in seinem Leben - diejenigen, zu denen man (normalerweise) sein Urvertrauen entwickelt. Es sind einfach Mama und Papa. So irr und wirr es sich anhört - ich war teilweise froh darüber, dass ich von meinen (beiden) Eltern Abschied nehmen konnte; sie hatten beide Krebs. Bei dieser Krankheit "wünschst" Du ihnen im akuten Endstatium wirklich von Herzen den Tod - nicht weil man sie nicht liebt sondern gerade deswegen. Die liebsten so leiden sehen müssen - nein, das ist manchmal schlimmer, als ein endgültiger Schlußstrich. Ich empfand es manchmal als Egoismus pur, wenn ich mir wünschte, dass sie irgendwie weiterleben sollen dürfen. Andererseits hätte ich ihnen einen geschmeidigen, schnellen Herzinfarkt, Schlaganfall oder dergleichen gegönnt - einfach so umfallen, ohne Schmerzen, ohne Sorge um die übrige Familie eben ohne jahrelanges Dahinsterben. Als meine Eltern starben war ich 18 bzw. 21 also relativ jung - die Zeit danach ist wie ein Filmriss. Man verdrängt so vieles und man lebt einfach in so einer Luftblase dahin ohne zu wissen, warum überhaupt und überhaupt wie lange... Es plätscherte die Zeit "einfach" dahin und aus Tagen wurden Monate; aus Monaten Jahre. Der große Crash kam bei mir dann erst, als ich schwanger wurde - frage nicht! Erst da begriff ich (und noch mehr als das erste Kind da war) was es bedeutet, Mutter und Eltern zu sein - mit allem Drum und Dran aber vor allem - werde ich sie überleben? Werden meine Kinder die selbe Erfahrung machen müssen, wie ich (also in jungen Jahren). Aber, durch meine Kinder leben meine Eltern auch ein Stück weiter - zwar nicht real aber in den Erzählungen. Auch wenn man den ein oder anderen Wesenszug an seinen Kindern findet, die den der Großeltern gleicht, freut man sich wie ein König (auch wenn es manchmal schon ganz schön "sticht"). Ich denke mir immer, solange sie nicht vergessen werden, noch in den Erfahrungen weiterleben, dann habe ich meine Trauer überstanden und kann mich manchmal unendlich darüber freuen, dass ich solche tollen Eltern hatte, die mir den richtigen Weg gezeigt haben (auch wenn das Verständnis darüber in eigenen Pubertätszeiten nicht gerade ausgeprägt war). Ach ja, eines noch "Alles Schlechte hat sein Gutes" zum einen habe ich das ganze hinter mir und muß nicht irgendwann vor dem offenen Grab der Eltern stehen, wie viele nun in meinem Alter. Auch macht es erwachsen und reif und ändert den Blickwinkel auf das Leben an sich: Nämlich, was wirklich wichtig ist und das man mit Geld nicht alles kaufen kann. Oder dass materielle Dinge einfach nicht den Rang haben, wie Menschen, Gefühle, Liebe und vor allem Zufrieden sein, mit dem, was man eigentlich hat.

Kawaiichaaan

Hallo auch wenn ich etwas spät schreibe hoffe ich es hilft dir. Meine Eltern sind von mir gegangen als ich 12 war alle beide. Kurz darauf strab meine Grossmutter. Es ist extrem schwer am schwersten nach 2-3 Tagen gleich nach dem du es erfahren hast bist du geschockt du versinkst in tiefer Trauer. Ich bin am Tag darauf in die Schule weil ich ablenkung baruchte. Zum Glück war meine beste Freundin da. 2 Tage später bin ich mitten in der Deutschstunde in Tränen ausgebrochen. Danach blieb ich eine Woche zu Hause. 2 Wochen später starb meine Oma. Ich durfte für einen Monat bei meiner besten Freundin wohnen. Man geht am Anfang immer weiter in die Trauer hinein bis man dann durch irgendwann wach gerüttelt wird. Man verkraftet es dann immer mehr jeden Tag. Am Abend war es besonders schlimm. Ich habe dann ganz leise geweint. Jetzt bin ich 14 meine Verwandten aus Israel sind nun bei mir in der Schweiz und mir geht es ein wenig besser. Ich hoffe ich konnte helfen

baaaaam99

Ich glaube, dass hängt von dem Alter ab. Wenn man Kind ist und diese Nachricht bekommt, da möchte ich lieber nicht über die seelischen Folgen nachdenken. Als Erwachsener, wenn die Eltern älter sind, wird es wohl leichter. Und wenn die Eltern sehr alt und krank sind, denkt man vielleicht Got sei Dank sind sie erlöst. Kommt auf den Horizont des Kindes (Alter) an. Ist aber immer traurig.

Windeskind

Hallo ich habe meinen Vater verloren vor vier Wochen, ich kann es immer noch nicht realisieren es tut so weh. Es wird immer schlimmer mit der Trauer.

kaironaldo

Meine Eltern sind bei einem Autounfall gestorben als ich 8 Jahre alt war. Anfangs habe ich es nicht verstehen können, dachte, sie kommen jeden Moment zur Tür rein, sind nur für paar Tage verreist oder so.. Ich bin zu Bekannten gekommen, die sich bis heute immernoch sehr gut um mich & meine Geschwister kümmern. Ich rede nicht sehr viel darüber, nur mit meinen besten Freunden und meiner Freundin, die aber auch genug eigene Probleme hat. Verkraften konnte ich es bis heute ziemlich schwer und es gibt keinen Tag, an dem man nicht an sie denkt, an dem man nicht daran denkt, wie schön es wäre, wenn sie hier wären... Vielleicht verkrafte aber auch nur ich es so schlecht, weil ich ziemlich viel in meinem Leben erlebt habe, aber ich finde, es ist auch nach 7 Jahren noch echt schwer zu verkraften, auch wenn man gelernt hat, damit zu leben...

Qualia

Habe das mit einem Elternteil gerade hinter mir - kommt darauf an, wie das Verhältnis vorher war. Wichtig ist, dass man alles gesagt hat was man möchte und dass man auf Fragen Antworten bekommen hat. Sonst gibt es viele schlaflose Nächte.

Smile1122

Das hängt von Alter, der Persönlichkeit und der persönlichen Bindung ab. Anfang Juli verstarb mein Vater. Es war ein merkwürdiges, auch sehr trauriges Gefühl, aber es hat mich nicht zur Verzweiflung gebracht. Ich bin vor mehr ca. 23 Jahren von zu Hause weggezogen und auf eigenen Beinen gestanden. Seit mehr als 20 Jahren bin ich verheiratet und habe 5 Kinder, von denen der Älteste in zwei Wochen 18 Jahre alt wird. Das waren alles so Entwicklungsstufen, die meine Bindung an meine Eltern immer etwas mehr geschwächt haben. Was natürlich nicht heissen soll, dass wir ein irgendwie gestörtes Verhältnis haben. Aber man hat sich emotional gelöst. Obwohl sie nicht sehr weit weg wohnen, kann es sein, dass wir uns mal zwei oder drei Monate nicht sehen. Eben weil andere Menschen in meinem Leben Priorität haben. Hinzu kommt noch, dass mein Vater schon länger immer wieder mal ernsthaft erkrankt war und schon häufiger auf der Kippe stand. Jetzt wurde Anfang dieses Jahres auch noch Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert, so dass jeder wußte, dass er nicht mehr lange leben wird. Letztendlich war der Tod dann eine Erlösung, bevor sich sein Zustand so verschlechtert hätte, dass er auch noch Schmerzen hätte erleiden müssen. Wie gesagt: Es war sehr traurig und auch irgendwie seltsam, weil ich jetzt plötzlich der älteste männliche Vertreter der Familie bin, aber wir hatten Zeit genug, uns mit der Situation abzufinden!

jaykay2291

schwer,sehr schwer,..es ist ein Teil von dir den du verlierst,..bedenke,nur wer veergessen wird ist wirklich Tod,.,

ExPat74

hey. also ich bin 13 Jahre alt. meine eltern sind beide tod meine mutter ist 2007 bei einem autounfall gestorben und mein vater hat 2011 selbstmord gemacht. ich bin relativ gut damit klargekommen weil das leben ist ein schicksal und man kanns nicht rückgängig machen. aber einbisschen traurig war ich schon, denn sie waren immer für mich da..

MetalBlackFox

Ich war dabei, als mein Papa Anfang 2007 gestorben ist. Er ist friedlich und ohne Schmerzen eingeschlafen...ich habe mich lange Zeit so gefühlt, als würde eine Hälfte von mir fehlen! Ist ein sehr schlimmes und trauriges Gefühl...Ich denke so wirklich "verkraften" kann man das nie.

juliania

Meine Eltern sind beide gestorben als ich 12 Jahre alt war und das nur mit einem Abstand von zwei Monaten.Meine Mutter hatte Krebs und mein Vater hat sich kurz darauf das Leben genommen.Zu Anfang habe ich es versucht zu verdrängen.Ich habe mir eingeredet das sie noch leben. Doch mit der Zeit wurde mir dann bewusst was geschehen war.Ich wurde im laufe der Jahre psychisch krank.Mittlerweile bin ich 16 Jahre alt.Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen das man soetwas nicht einfach verarbeiten kann.Ich habe es bis heute einfach nicht verkraftet.Du solltest die Zeit mit deinen Eltern genießen statt dir über sowas Gedanken zu machen.

anna0400

Ich vermisse meine Mutter und meinen Vater jeden Tag. Ich durfte beide nie kennen lernen. Jetzt bin ich 30 Jahre alt und muss immer noch heulen wie ein Baby wenn ich an meine Eltern denke.

ilovecelina

ist ganz schwer zu verkraften. meine eltern sind beide vor 3 jahren bei nem autounfall gestorben und ich hab mich am tag davor mit denen gestritten gehabt, so was ist dann besonders dumm finde ich. ich habs bis heute nicht ganz verarbeitet. meine kleinen brüder erst recht nicht. ich wünsch dir, dass du es nciht so schnell selber zu spüren bekommst!

Futzi943

ist nicht einfach wenn die nachricht kommt...und man bracht schon um es einigermaßen zu verstehen und zu verdauen habe früh meine mutter verloren..vergessen tut man nie

MaxMusterman124

Ich bin erst am 28.7. dieses Jahres 17 geworden und mein Vater starb gestern an Lungenkrebs mit 48 Jahren ich fühle mich kaputt man fühlt sich Gesprengt als ob jemand eine Bombe in dir plaziert hätte es ist hart aber mein Vater hat keine Qualen mehr er hatte viele schmerzen aber er ist irgendwann einfach eingeschlafen ich habe ihn wirklich über alles geliebt mein Vater war wie mein Bester Freund für mich wir konnten über Frauen alles reden über wirklich alles reden aber ich weis nicht wie es mit mir weitergehen soll meine Eltern waren geschieden meine Mutter liebt ihn trotzdem und war immer bei ihm und stand ihm über all zur Hilfe genau wie seine Freundin es war mit ihr war er 5 Jahre zusammen also eins kann ich sagen es ist ein Schreckliches Gefühl und Wünsche euch so etwas nicht

DerFragende22

jede packt es anderes. es gibt kein rezept für das leid.

Feymal

meine Mutter ist vor 3Jahren plötzlich verstoben, da war ich 24J.habe es bis heute nicht verarbeitet.

cellyn

das schlimmste was mir bisher passiert ist, das Gefühl kann man nicht weitergeben.

12345nolove

warum denkst du darüber nach ???????? Dsa wirst erfahren wenn sso weit ist. Und dann sa ich dir willst du es nicht wissen. ud wünscht du wachst auf und alles ist wieder nirmal. Einfach normal ich hab vor 3 wochen meine MAMI verloren es tut verdammt weh!!!!!!!!!!!!

keelay

Nunja ist schwer

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