Baum
KAWAiiVanii
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weihnachtsbaum im Topf - überlebenschance? Hallo user, Ich verbringe weihnachten meist im haus meiner eltern, deswegen habe ich mir eigentlich bis jetzt noch nie einen weihnachtsbaum bei mir daheim aufgestellt. Eigentlich gefällt mir der gedanke auch nicht eine schön groß gewachsene tanne einfach fällen zu lassen um sie wenige wochen bei mir aufgestellt zu haben.. Die Plastik dinger sind dafür alles andere als schön.. Daher habe ich mir überlegt mir mitte-anfang dezember ein kleine tanne im topf zu kaufen und sie nach den feiertagen im wald meiner eltern einzupflanzen. Mein Freund meinte jedoch, die würde das nicht überleben, da sie vom warmen wohnzimmer in den kalten wald wandert. Lese dazu aber sehr unterschiedliches.. Hat Jmd mit Topf Tannen erfahrung? Wenn, wie lange könnte ich die Tanne drinnen halten bis ich sie umpflanze? Muss ich bei der pflege im wohnzimmer und beim umpflanzen in die natur etwas beachten? Oder ist mein vorhaben so oder so eher chancenlos.. würde mich über antworten freuen, kenne mich mit pflanzen leider kaum bis gar nicht aus. lg

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(6) Antworten
Lini1098

Das kommt drauf an: Erst einmal auf die richtige Auswahl beim Kaufen. Viele Händler bieten Weihnachtsbäume an, die ca. 20 cm tief in der Erde abgehackt wurden und stecken diese in einen Topf mit Erde. Diese Bäume nadeln zwar nicht so schnell, weil sie noch ein paar Faserwurzeln haben und nicht von unten austrocknen. Aber zum wieder auspflanzen sind sie nicht geeignet. Es sind sterbende Bäume, sie haben keine Chance anzuwachsen. Wenn der Weihnachtsbaum später erfolgreich ausgepflanzt werden soll, dann muss der Topf halbwegs durchwurzelt sein. Es dürfen auch ruhig ein paar Wurzelspitzen unten rausschauen, dann ist es ein lebender Baum. Du kannst beim Kaufen die Bäume auch prüfen, wie fest sie im Topf sitzen. Wackeln sie im Topf, dann sind sie nur reingesteckt und nicht geeignet zum Auspflanzen. Geeignete Bäume sitzen fest im Topf und lassen sich nicht innerhalb des Topfes bewegen. Ein paar Tage drinnen hält der Baum schon aus. Spätestens nach dem 6. Januar solltest Du ihn aber raus schaffen. Er verbraucht in den warmen Räumen ohne Sonnenlicht mehr Energie, als er von der Sonne bekommt. Nun kommt die Frage: Wohin mit dem Baum nach Weihnachten? Wenn der Boden aufgetaut ist, kannst Du ihn auch schon im Januar auspflanzen. In den meisten Böden ist genügend Feuchtigkeit drin, etwas angießen kann trotzdem nicht schaden, man weiß ja nie, ob es im Januar oder Februar Kahlfröste gibt. Aber nur angießen, wenn in den nächsten zwei Nächten kein Frost zu erwarten ist. Der plötzlich gefrierende nasse Boden wäre sonst zu heftig für den Baum, der die ganze Zeit drinnen gestanden hat. Aber selbst wenn es unter 0°, der Boden aber nur sehr dünn gefroren ist, kannst Du den Baum noch pflanzen. Die Kälte macht ihm nichts und die Wurzeln sind dann gleich in der warmen Erde. Wenn es aber nach Weihnachten Winter und der Boden gefroren ist, solltest Du ihm einen Platz draußen geben, dabei aber den Topf dick einpacken: Mit Laub, Stroh, Decken, Jutesäcke, irgend etwas, was den Ballen vor Frost schützt. Der Baum selbst kommt mit Frost zurecht, er sollte aber hell, am besten sonnig stehen. Sobald der Boden aufgetaut ist, solltest Du den Baum aber auspflanzen, also bis März nur warten, wenn der Boden nicht früher taut. Je früher der Baum in die Erde kommt, desto besser wächst er an.

Rudidog

Wir nehmen schon sehr lange einen Weihnachtsbaum mit Ballen. alleine schon deshalb weil der im Zimmer viel länger hält. Aber nur eine Edeltanne. Einige haben auch den Winter überstanden, andere eben nicht. Kommt immer darauf an , wie das Wetter ist. Ist der Boden schon gefroren, muß man den Baum draußen stehen lassen und das hat er gar nicht so gerne.Einen Versuch ist es allemal wert, aber nicht zu vergessen, den Baum öfter gießen.

Berlincitylove

Wir haben schon mehrere Topf-Tannenbäume erfolgreich "ausgewildert", verschiedene Sorten, einen habe ich sogar schon ein zweites Mal aufgegraben und wieder ausgepflanzt. Haben jetzt qausi einen eigenen Tannenwald im Garten... Einer von etwa fünfen hat es bisher nicht geschafft, einer der Überlebenden hat eine häßliche Form bekommen (Spitze vertrocknet, ist jetzt mehr ein "Gebüsch". ) Habe die Bäume mitsamt Topf in ein vorher ausgehobenes Erdloch gestellt, bei Bedarf gegossen und im Frühjahr endgültig eingepflanzt. In der Wohnung waren sie allerdings jeweils nur höchstens eine Woche. Wenn die Bäume als Ballenpflanze gezogen wurden, klappt das super, bei Bäumen, die ein Bauer einfach mit Wurzel aus dem gefrorenen Erdreich gehackt hat, eher nicht. Insgesamt eine empfehlenswerte Sache (finde ich), durch den Topf spart man sich auch den Weihnachtsbaumständer...Viel Glück dabei!

steffnms

Ich habe mal eine Topftanne als Weihnachtsbaum gehabt und diese dann nach den Feiertagen vom Wohnzimmer in den Hausflur geschafft. Dann morgens rausgestellt und nachts wieder reingeholt. Die ganze Prozedur bis zum Frühjahr. Sie hat überlebt. Allerdings geht das nur bis zu einer gewissen Größe. Irgendwann sind die Dinger einfach zu schwer. ;-)

200457999

Sollte reichen. Ist ein Immergrün.

ivanovxc

Habe ich auch gemacht und klappte 

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