Gesellschaft
An007
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warum gibt es so viele mitläufer-naturen? warum machen alle mit wenn einer schreit? der mensch an sich in der masse nur ein mitläufer? und einige sogar im alltag immer schnell dabei ohne nachzudenken bei allem sich schnell irgendwo anschließen- warum? ich muss sagen mir als einzelgänger ging es auch schon einmal so. bis ich schließlich merkte- oh nee -des geht anders besser. soziologisch und psychologisch mag das alles begründet und berechtigt sein. und ja der mensch ist ein herdentier. aber grad hätt ich so gern noch eine knappe zusammenfassung mit prägnanten aussagen ohne ganze bücher wälzen zu müssen. oder facharbeiten im internet durchzustöbern. hm vielleicht kann ja jemand sagen ich bin mittläufer weil:

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(19) Antworten
lollipopl

hallo Johmarie, eine schoene Frage. Leider nimmst du in der Frage schon eine wertende Haltung ein, du stellst ein Verhalten als das bessere da. Schade, dass du keine Facharbeit oder ein Buch lesen willst. Kurz, Menschen sind Mitlaeufer,weil andere Menschen das wichtigste in ihrem Leben sind. Sehen sie jemanden leiden, und ein anderer hilft, so helfen sie auch. Spenden die einen Geld, so sind andere bereit tatsaechlich ein Praktikum oder eine Arbeit in der 3. Welt zu machen. Gerade, weil sie mit anderen ueber ihre Wuensche und Traeume reden koennen, weil sie ihre Utopien mit anderen teilen. Wessen Werte nicht in anderen Menschen begruendet, ist nicht unbedingt ein angenehmer Zeitgenossen. Querulanten gehoeren dazu, Soziopathenn (das sind keine Massenmoerder, wie die Umgangssprachen nahelegt, sondern Menschen ohne Mitgefuehl was andere Menschen empfinden oder sie wissen es, aber es bedeutet fuer ihr Handeln nicht viel. Wall-Street Makler punkten auf dieser Skala hoeher als der Durchschnitt. - Aber klar, wenn die sich jeden Tag gedanken machen wuerden, was ihr Handeln bewirkt....dannw waeren sie nicht dort, wo sie sind. Andererseit ist eine tiefe humane Einstellung auch kein Garant fuer eine mehrheitfaehige Meinung: Der Papst - der alte und der neue, ist kein Mitlaeufer. Das erkenne ich mit grossen Respekt an, er vertritt seine Meinung wider alle Argumente und mehrheitsfaehigen Ueberzeugungen. Aber ... ist das deswegen schon ein Wert an sich? Kennst du den Film "Leben des Brain", mit der Szene "wir sind alle Individuen?" So scheint das hier in der Diskussion gerade auch zu sein. Warum sind die Menschen so? Weil es hilft Freunde zu finden, im Allgemeinen moegen wir Menschen die uns aehnlich sind. (Rechtsradikale sind mir zutiefst unsympathisch, zum Beispiel. Faellt mir richtig schwer, darin ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft zu sehen. Menschen die sich fuer soziale Gerechtigkeit interessieren, mag ich schon deutlich lieber als den Durchschnitt der Bevoelkerung.) Da wir Menschen moegen die uns aehnlich sind, und die anderen Menschen sich genauso verhalten, passen wir uns anderen an, die anderen passen sich uns an. Und gemeinsam bilden wir Werte die unserer Gesellschaft einen Sinn geben. Die "Jugend" - in unserer Gesellschaft so die Alterspanne zwischen 14 und 26 - also sehr lang, sucht sich zuerst in ihrer Peer-Group, eine gemeinsame Wertebasis und will sich gegen die etablierte Generation absetzen. Im besten Fall fuehrt das zu einer Bewegung wie die Partei die GRUENEN, zu einer starken Umwelstschutz-Bewegung wie z.B. Greenpeace Deutschland, als einer der staerkste Fraktionen. Usw. Man kann das ueben, kein Mitlaeufer in wichtigen Fragen zu sein. Jede Klassensprecherwahl in der Schule gibt einem die Gelegenheit sich zu entscheiden, waehle ich jemanden, weil ich glaube, dass sie oder er die Aufgaben gut macht, oder geht es darum den beliebtesten zu bestimmen? Kann ich in meiner Meinung auch Kompromisse eingehen, damit eine Demokratie ueberhaupt funktioniert, oder muss ich auf meinem Standpunkt beharren? viele Gruesse und eine schoene Woche.... *Mitlaeufer, schon wenn ich in der Mensa stehe, und meine Freundin in der Schlange vor mit das Menu 1 bestellt, erscheint es mir auch lecker...

Sebicem

ich so bin, wie ich bin... was bitte ist schon ein mitläufer? du musst differenzieren, jemand der immer ja und ahmen sagt, ohne noch eine eigene meinung zu haben oder zu vertreten ist ein mitläufer, stimt. Aber jemand der sich integriert und nicht eine außenseiter rolle einnimmt, ist ja nicht gleich ein mitläufer, oft werden solche menschen aber auch als eben mitläufer dargestellt, und das ist ziemlich einseitig betrachtet. aber du hast nach gründen für mitläufer gefragt: der mensch ist ein herdentier, wenn es einen anführer gibt, dann wird ihm gefolgt (in der masse, liegt die stärke)... das ist zumindest ein großer grund. Ein weiterer ist, dass man dazu gehören möchte, außenseiter ist niemand wirklich gern und deswegen passt man sich an, obwohl ich hier schon einhaken würde und nicht sagen würde, das jeder, nur weil er sich in gewisser weise anpasst gleich ein mitläufer sein muss...

chrickenh

..ich denke: 1.Mitläufer sind oft feige 2.Mitläufertum führt zu Diktaturen 3.Mitläufer fürchten die Verantwortung für ihr eigenes Leben und 4.schaden dadurch Anderen. Natürlich ist nicht jeder Mensch zum Held geboren,aber solche Ausreden wie z.B."Gesehen habe ich auch,daß X auf Y einschlug,aber was soll ich da machen?" brachten mich schon als Kind auf die Palme (und dort bin ich heute noch). Warum gibt es nun so viele Menschen von der Sorte?Anpassung,Bequemlichkeit,Interessenlosigkeit ,Egoismus...

Lschaet

Hm, da ich Schubladendenken auch nicht mag, kann ich mich hier auch nicht einsortieren. Wär auch keine passende dabei. Am ehesten passt noch rot, wobei ich auch wieder nicht sagen kann, dass ich ein Außenseiter wäre. Ich bin notorisch unnormal (nicht in eine Norm zu kriegen ;-)und schwimme (fast) immer gegen den Strom. Ich habe aber auch gelernt, dass es mich zu viel Energie kostet und wenig Sinn macht, zu kämpfen und zu versuchen mich zu behaupten. So bin ich einfach authentisch und da gibt es manche, die packen mich nicht und andere, die mich genau deswegen mögen.... Und ich kann alles so stehen lassen, wie es ist, bin davon nicht emotional abhängig. Fakt ist, dass die Gesellschaft, die Medien, dafür sorgen, dass es in erster Linie Mitläufer gibt. Sie sind bequemer, leichter zu manipulieren, zu unterdrücken und selbst Geld lässt sich leichter aus ihnen herausquetschen (mach ne neue Mode und sie machen mit :-). Somit sind eigenständig denkende Wesen nicht wirklich das, was gewollt ist, weshalb ja schon die Schule dafür sorgt, dass dies möglichst schnell abtrainiert wird ;-)

Wasserinhd

ich in der Regel die Richtung bestimme, wo es lang geht. Die Mitläufer braucht man natürlich auch, weil es nicht nur Häuptlinge geben kann, sondern auch Indianer, ich nenne sie das Fußvolk.

Nishigo42

Hi johmarie. ..... weil ich dieses Herdenverhalten nicht mag, gerne meinen eigenen Weg gehe und Eigenverantwortung für mein Leben trage. Lieber Gruss - Noona

carmen9876541

genau weiss ich das nicht. Die Leute hören einfach auf mich. Vielleicht liegt es aber auch das ich manchmal eine laute Stimme habe.

xsimonx18

Weil sich Mitläufer meistens nicht als solche erkennen und es auch nicht so bezeichnen. Und deswegen sieht man hier auch nirgendwo orange;-)

ComputerKenner

Ich habe keine lust so hässlich geschminkt oder gemein zu anderen sein man sollte seinen eigenen weg gehen und nicht der anderen!

derallesfrager2

Schwache Seelen sind Mitläufer! Es ist ja auch so schön bequem, andere für sich denken zu lassen, oder nicht? Bherka

Jobla

Es gibt soviele Mitläufer, weil es Bequemlichkeit und Faulheit und Gedankenlosigkeit und Dummheit gibt. Wer sich nicht festhält oder festhalten kann, der schwimmt halt mit dem Strom.

nightmare999

Wenn Du an die Quelle willst, mußt Du gegen den Strom schwimmen!

chandni71

naturtalent

Ichliebesie2012

es eben so ist...

Matrix7382

es besser ist...

kjustliving

ich von Natur aus kein Rudeltier bin. So leb ich wenigstens nach meinen eigenen Regeln und muss nicht wie ein toter Fisch immer mit dem Strom schwimmen.

Derkyrie

ich es kann ;)

Bernd24

Ich finde auch, daß sich die Frage und die Abstimmung nicht decken.

Giirl16

Die meissten Deutschen sind Mitläufer .Sorry das ich das sagen muss,aber ist so.

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