Hundeerziehung
jbfra
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Mein Chihuahua knurrt mich an ich habe folgendes problem, mein Chihuahua Rüde ist jetzt 15 Wochen alt und fängt an recht böse zu knurren. allerdings auch wirklich nur wenn er auf dem schoß sitzt und runter soll. Er schaut dann auch echt böse und gestern hat er wie ein verrückter nach mir geschnappt als ich ihn runter setzen wollte. Also mit Beschwichtigungs Signale habe ich es versucht das juckt ihm herzlich wenig. Durch die Tür geht er so oder so immer erst nach mir, er bekommt nichts wenn ich gerade esse und alles so was klappt auch. Hab schon viel rum gelesen aber nichts wirklich gefunden was mir da helfen könnte. Nun weiß ich leider nicht wie ich ihm das abgewöhnen kann und hoffe hier hat jemand einen guten tipp für mich.

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(9) Antworten
cesarehinn

Hundeschule und auch wie Yarlung empfiehlt, Literatur. Versuche Deinen Hund zu verstehen. Der Hund muss unbedingt lernen, dass sich die Welt nicht um ihn dreht, sonst fehlt ihm bei Begegnung mit einer Katze, ein Auge; dem frechen Kleinsthund einer Freundin ist das passiert.

AbdelFragtNach

Dein Hund reagiert genauso auf Dich wie Du mit ihm umgehst. Ein Spiegel des Besitzers. Leider unterliegst Du dem großen Irrglauben, ein Hund würde seinen Besitzer dominieren wollen und dann die Weltherrschaft übernehmen wollen. 15 Wochen...das ein Baby. Überleg Dir die selbe Situation einmal mit einem etwa 2 Jährigen Kleinkind. Würdest Du dann genauso denken und handeln? Ein Hund ist ein hochsoziales fühlendes Wesen, welches nichts anderes will, als in Harmonie und Freudnschaft mit dem Menschen zu leben. Wo kann Innnigkeit und Vertrauen beginnen, wenn dem Besitzer von vornherein irgendwelche Verschwörungstheorien über Hunde erzählt werden? Hunde brauchen nichts anderes als MItgefühl, Freundlichkeit, Klarheit, Resepekt, Souveränität und Güte. Das ist der Schlüssel zu einer wirklich tiefen Freudnschaft. Alles andere ist höchstens ein Schlüssel zur Versklavung. Dein Hund zeigt Dir ganz klar, was er von Dir hält. Anstatt zu überlegen, wie Du ihn bestrafen solltest, geh doch erst mal im Dich und überlege: "Was habe ich getan, dass es jetzt schon soweit gekommen ist?" Lerne, Deinem Hund zuzuhöhren, ihn wahr zu nehmen, zu spüren, was seine wahren Bedürfnsisse sind. Wann er Nähe möchte, wann er lieber seine Ruhe möchte. Lerne, seine Körpersprache, seinen Gesichtsausdruck, seine Augen zu lesen. Ich empfehle Dir dringends das Buch "Hundeverstand" von John Bradshaw. Alles Liebe für Euch zwei, auf das ihr wirkliche Freunde werdet. Der Hund, der beste Freund des Menschen.

lalala0012

Vielleicht will Dein Hund gar nicht kuscheln oder schmusen, sondern einfach nur Deine Nähe haben. Du kannst ihm doch ein Kissen oder Decke in eine Sofaecke legen. Da ist er in Deiner Nähe, und trotzdem habt ihr Ruhe voreinander. Laß ihn gar nicht erst auf den Schoß, er ist kein Schoßhund auch wenn er klein ist. Bei einem Rottweiler würdest Du es sicher auch nicht wollen. :) Durchsetzung ist angesagt.

Alexanderhelp

Ja. meine Rosine knurrt auch, wenn sie nach ausgiebigem Kraulen wieder vom Schoß soll. Darum hab ich mir angewöhnt, das anzukündigen: "So, Rosine", dann rutsche ich mit dem Po nach hinten und kippe den Oberkörper etwas nach vorn, so dass sie vom Schoß zu rutschen droht. Wenn sie dann immer noch nicht runterspringt, hoppel ich ein bisschen, damit es richtig unbequem wird. Dann raunzt sie nochmal wie ein wütender Löwe, springt aber schließlich doch resigniert runter, weil sie weiß, dass sie zu dick ist, um sich festzuhalten :-D Geh das also etwas sanfter an, dann wird das schon ;-)

Franzoesich

Einfach aufstehen, ihm zeigen wer das Alpfa-"Tier" im hause ist. Lässt du ihm jetzt schon alles durchgehen wirst du Später echte Probleme bekommen. Kleine zurechtweisungen oder bestrafungen sollten in einem solchen Fall die Regel sein. (in der tierwelt selbst geht es ja noch "Brutaler" zu bei den zurechtweisungen untereinander) Helfen kann auch eine wasserspritze, ähnliches prinzip wie bei katzen. Wichtig , bestraffungen sollten immer "SOFORT" erfolgen nicht erst 5 min später. Nicht Alle Tiere können diese dann zum eigendlichem geschehen zuordnen. somit würde Die "Bestraffung / zurechtweisung" im sande verlaufen da er sie nicht mit dem was er gemacht hat verknüpfen kann. Hoffe konnte dir damit einwenig helfen, Der rest ist selbst herrauszufinden was am besten klappt.

fraank23

Ich verstehe deinen Satz: Mit Beschwichtigungssignalen habe ich es probiert , nicht?! Warum willst du ihn in so einem Fall "beschwichtigen"? Es ist völlig wurscht, ob dein Hund "vor" oder "nach" dir durch die Türe geht, zumindest für euer Verhalten zueinander! Vielleicht ist es praktischer, wenn du vor gehst, mehr aber nicht! So aus dem Bauch raus behaupte ich mal, dass es mehr ein Problem des "Hochhebens" ist. Gerade kleine Hunde (die ja sehr wohl auch 4 Pfoten haben :-))) Werden immer von einem Punkt zum anderen geschleppt. Gerade die kleinen haben daher mit dem Hochheben ein erhebliches Problem. Auch "Hochheben" will trainiert sein, Erstens wird es immer "angekündigt", sonst wirkst du sowieso wie ein "Beutegreifer", der sich von oben auf ihn stürzt. Und 2. Solltest du deinen Hund hinsichtlich "Beschwichtigungssignalen" mal beobachten, wie er es findet, wenn du ihn irgendwo anders hochhebst. Wenn gar nichts hilft, dann steh einfach auf, drehe deinen Körper zur Seite, damit er aufs Sofa plumst und gehe weg. Aber in erster Linie gehören auch Zwerghunderassen nicht permanent auf den Schoß. Sollte sich das Verhalten aber nicht unverzüglich ändern, würde ich mal einen Profi darüber schauen lassen!

hoschi74

Das geht wie immer mit positiven und negativen Feedbacks (entschuldige das Neudeutsche Wort). Ein Hund möchte es gerne gemütlich haben und sich geborgen fühlen. Wenn er bei dir kuschelt, herunter soll und dich dann anknurrt, oder sogar schnappt, wird es Zeit für eine negative Erfahrung für den Hund. Wische ihn mit deiner Hand mit einer schnellen, kraftvollen Bewegung von dir, und sage mit scharfen Worten "Verschwinde" oder so ähnlich. Das wird er sich merken, und nach 2-3 Mal von alleine herunter springen, wenn er merkt, dass du aufstehen möchtest. Wenn das nicht hilft, wovon ich nicht ausgehe, muss er kastriert werden, weil sonst davon auszugehen ist, dass er gerade versucht, seine Rangfolge im Rudel (der Familie) zu verbessern. Allerdings würde ich von solchem Quatsch wie Wasserspritzen oder Klickern absehen.

anonymusxx12

Was hat eigentlich ein Hund auf dem Schoß zu suchen??? Zudem ist dein Chihuahua ein Welpe - wenn Welpen knurren und sogar schnappen dann haben sie panische Angst und das vor einem Menschen!! Hör sofort auf deinen Hundewelpen durch nicht artgerechtes Halten und Erziehungsdrillmassnahmen zu ängstigen!!! Bitte besorge Dir sofort dieses Buch, lese es aufmerksam und vergiss alle "Tipps" hier welche dir sagen du sollst deinen Hund bestrafen oder gar versuchen dich weiterhin sozusagen "durchzusetzen" Lassie, Rex & Co. - so wollen wir verstanden werden, Autor: F.Rehage Nach dem Lesen wirst Du wissen wie du Deinen Chihuahua erziehen kannst und du wirst verstehen, dass du erst Vertrauen im Hund zu Dir aufbauen musst. So erledigt sich knurren & schnappen von selbst = durch Vertrauen des Hundes in einen kundigen & nicht launischen Hundehalter.

Thomsenoli1999

Einfach nicht mehr auf den Schoß nehmen und wenn er knurrt schimpfen, ignorieren oder ihn anderweitig bestrafen. zB Kennel oder so

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