Grammatik
consistenX
8

Kommasetzung II Hi Profis, stimmt der untere Satz mit dem Komma so, oder ohne Koma ? Danke, danke, danke Um meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen bin ich gerne bereit, einen Probearbeitstag zu absolvieren.

+0
(11) Antworten
Chalien

Das Komma bei Infinitiv- und Partizipgruppen Die früher geltenden Kommaregeln in diesem Bereich waren in der Tat äußerst kompliziert und teilweise auch willkürlich, wie sich leicht zeigen lässt. Eine an sich einfache Regel besagte: Ein erweiterter Infinitiv wird durch ein Komma abgetrennt, ein einfacher nicht. Also mit Komma: Sie hatte geplant, ins Kino zu gehen. Ohne Komma: Sie hatte geplant zu gehen. Die Regel für den erweiterten Infinitiv galt aber nicht, wenn dieser als Subjekt am Anfang eines zusammengesetzten Satzes steht: Diesen Film gesehen zu haben hat noch niemandem geschadet. Hingegen musste ein Komma stehen, wenn die Infinitivgruppe gegenüber dem übergeordneten Verb die Rolle des Objekts spielt: Diesen Film gesehen zu haben, hat noch niemand bereut. Ein Komma wurde auch gesetzt, wenn ein Infinitiv (sogar ein einfacher!) als Subjekt dem übergeordneten Prädikat folgt: Ihre Absicht war, fernzusehen. Zusammengefasst: Wer hier das Komma korrekt setzen wollte, musste – in richtiger Abfolge – ganz unterschiedliche grammatische Kategorien sicher beherrschen. Nach der Neuregelung grenzt man Infinitivgruppen immer ab, wenn sie mit um, ohne, statt, anstatt, außer oder als eingeleitet sind: Sie öffnet das Fenster, um zu lüften. Sie bot mir, ohne einen Augenblick zu zögern, ihre Hilfe an. Außerdem muss ein Komma gesetzt werden, wenn die Infinitivgruppe von einem Substantiv, einem Wort mit Platzhalterfunktion oder einem Verweiswort abhängt: Er wurde beim Versuch, den Tresor zu knacken, überrascht. Es macht mir Spaß, dir zu helfen. Sie hatte nicht damit gerechnet, den Job zu bekommen. Nur bei einem bloßen Infinitiv können in diesen Fällen die Kommas weggelassen werden, wenn keine Missverständnisse entstehen: Seine Lust(,) zu fliegen(,) hielt sich in Grenzen. Falls Missverständnisse möglich sind, sollte – wie früher – immer ein Komma gesetzt werden: Ich rate, ihm zu helfen (gegenüber: Ich rate ihm, zu helfen). In allen anderen Fällen kann man ein Komma setzen, um die Gliederung des Satzes deutlich zu machen. Auch bei Partizip-, Adjektiv- und entsprechenden Wortgruppen kann man ein Komma setzen, um die Gliederung deutlich zu machen: Er kam(,) vor Anstrengung heftig keuchend(,) die Treppe herauf. Ganz in Decken verpackt(,) saß sie auf der Terrasse. Quelle: duden.de

Hannelore293

Hinter stellen auch ein Komma, dann ist der Satz richtig.

Caryon

Du hast hier unterschiedliche Antworten erhalten, die Deine Frage nicht endgültig klären. Schau am besten nach unter http://de.wikipedia.org/wiki/Kommaregeln

535434511111

Muss-Komma nach "stellen"(Duden-Regel K117/1), hinter "bereit" = Kann-Komma (K117/3)

maggie1910

Um meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, bin ich gerne bereit einen Probearbeitstag zu absolvieren. . So würde ich es machen.

Marky74

Um meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, bin ich gerne bereit einen Probearbeitstag zu absolvieren.

gigaset1994

Um meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen,

paulchen96

Nur 1 Komma, hinter "bereit" .

klaasohm04

nach stellen kommt auch ein Komma

Katha21

ohne Komma

Missi200

Das Komma ist richtig!

Antwort hinzufügen