Hund
A1996A
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Kann man was gegen Nachtblindheit bei Hunden tun? Unser kanpp 6 Monate altes Maltesermädchen scheint schon bei starker Dämmerung fast nichts mehr zu sehen, so sehr wie Sie sich erschrickt, wenn etwas (Fußgänger oder Radfahrer oder ihr bester Freund, unser Kater) vor ihr auftaucht. Wir sehen das schon lange vorher, und sie praktisch erst, wenn sie es vor der Nase hat. Ist natürlich oberpeinlich, wenn wir spätabends nochmal Gassi gehen und sie einen Busch anbellt, der sich im Wind bewegt, weil sie nicht sieht, was es wirklich ist, und die ganze Nachbarschaft davon wach wird. Unsere Tierärztin sagt, das wäre bei Hunden häufiger so. Habt ihr auch so einen "nachtblinden" Hund? Gibt es da irgendwelche Vitamine, um das Sehvermögen zu verbessern? Unsere Tierärztin sagt, das wäre bei Hunden häufiger so.

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(10) Antworten
cukovic

Dieses Verhalten ist bei jungen Hunden völlig normal. Nachsts ist die gewohnte Umgebung eben völlig anders. Geräusche, Gerüche, Passanten, alles anders als am Tag. Daran muss das Tier sich erst gewöhnen. Das hat nichts mit mangelndem Sehvermögen zu tun, denn Hunde orientieren sich in erster Linie nach Gehör ung Geruchssinn. Sie sind von Fehlsichtigkeiten bis Blindheit lange nicht so eingeschränkt wie Menschen. Warte einfach ab und behandle deinen Hund völig normal, dann lernt er auch mit der Dunkelheit klarzukommen.

pascal2136

Es gibt TA die sich auf Augen spezialisiert haben. Bist du sicher, dass es die Augen sind? Kann es nicht sein, dass der Hund Unsicherheiten zeigt, die in diesem Alter oft verstärkt auftreten. Pubertierende Hunde bellen oft "Gespenster" an. Egal ob eine auf dem Boden liegende Tüte, ein Strauch oder was auch immer.

spanishgirl99

hm, ich kenne das. mein hund ist auch nachtblind, bzw. sieht bei dämmerung und dunkelheit seeeehr schlecht. allerdings macht sich das bei ihm nicht in unsicherheit bemerkbar, sondern beim training. wo er am tag keine probleme hat, einschätzen der hürdenhöhe oder sehen eine sgegenstandes auf die länge des platzes, beim vorraustraining, muß ich bei flutlicht sowohl die hürdenhöhe verringern, als auch die nutzung der kompletten platzlänge verkürzen. andere anzeichen, als nicht sehen, dadurch nicht auf den gegenstand zurennen und höhenverschätzung, dadurch hängenbleiben oder bestenfals aufsetzen, bemerke ich allerdings nicht in seinem verhalten. er ist nachts genauso wachsam wie tagsüber, also es ist kein unterschied festsellbar. wenn bei nacht etwas sein sollte, was er nicht sieht, dann bleibt er stehen und wartet ab bis es dichter ist oder geht einige schritte darauf zu. hat den vorteil, auch wenn hunde bei dämerung eigentlich besser sehen als menschen, daß er bei dämmerung überhaupt nicht mehr ans jagen denkt, da ich die rehe schon sehe, bevor wir für ihn überhaupt dicht genug sind. tagsüber jagd er zwar auch nicht, aber schaut doch dem ein oder anderen reh sehnsüchtig hinterher. ;) ich denke, bei deinem kleinen wird es eine kombination aus nachtblindheit und unsicherheit sein. ihr fehlt wahrscheinlich noch die erfahrung auch nicht richtig gesehene dinge nach geräuchen und geruch einzuordnen. hannibal ist jetzt 6 jahre alt, das erste mal festgestellt, daß er schlecht sieht, habe ich, da war er 3,5 oder 4 jahre alt. hatte also um einiges mehr an erfahrung, als dein´6 monate alter hund. ich würde dir ein training gegen die unsicherheit empfehlen, das ändert zwar nichts an der nachtblindheit, aber an der tatsache, daß sie zum beispiel büsche anbellt. die gabe von vitamin A kannst du auch versuchen, dafür würde ich aber nicht auf künstliche präparate zurückgreifen, sondern es auf natürlichem weg zuführen. leber und eigelb (letzteres bitte woirklich ohne eiweiß verfüttern) sind vitamin a reich. hier noch ein link zum thema, dort sind auch andere vitamin quellen genannt. http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_A#Vorkommen wenn du tips für ein antiunsicherheitstraining haben möchtest, kannst du dich gerne nochmal an mich wenden. ;)

Kartoschel

Ich denke, das ist wie bei Menschen auch eine Sache der Veranlagung... Vielleicht ist sie aber auch einfach nur verunsichert und/oder zu sehr mit schnüffeln beschäftigt, dass sie deswegen den visuellen Reiz erst viel zu spät wahr nimmt... Ansonsten kann ich Dir nur raten, mit dem Hund mal einen richtigen Spezialisten aufzusuchen. Nicht, dass sie was am Sehnerv hat und möglicherweise ganz blind wird...

EdikWhatElse

Normalerweise sehen Hunde im Dämmerlicht und Dunkeln wesentlich besser wie Menschen. Geh mal zu einem TA, der richtige Augenuntersuchungen macht. Es kann von Geburt aus sein, daß sie nicht richtig sieht und es immer schlimmer wird. Oder ist es evtl. Unsicherheit?

drJekyllMrHyde

Die Frage ist doch ob es sich wirklich um ne Nachtblindheit handelt. Könnte auch eine Fehlprägung im Welpioalter gewesen sein und sie ist euinfach im dunkeln sehr schissig und hat angst. Ist in den meisten fällen eher der Grund für solches Verhalten. Nachtblindheit ibeim Hund hab ich eher sehr selten gehört. Wenn du sichergehen willst geh zum Fachtierarzt. Vor allem bevor du da mit Vitaminen rumdödelst.

maxgh

armes hundi... frag mal am besten deine tierärztin was da zu machen wäre, aber ich glaube kaum dass man was machen kannst. das einzige was du vielleicht machen kannst, es zu verhindern dass es noch schlimmer wird. hundi sollte nichts essen was zucker enthält. war bei pekinesen von ner freundin genauso :-(((

Unipotato

komisch..geh mal zum gescheiten tierarzt, normal ist das mit 6 mon. nicht würd ich sagen. Außer es ist eine Erkrankung von Geburt an

Lionheart

Wie das bei Hunden ist hab ich keine Ahnung denke mal wird doch änlich sein wie beim Menschen. Da beruht die Nachtblindheit meist auf einem Vitamin A magel. Wenn Hunde Vitamin A zusich nehmen dürfen kannst das ja mal ausprobieren oder deinen Tierarzt noch mal fragen.

sunshin1985

hab ich noch nie was von gehört??nur als anregung, vieleicht kannst du wenn es dunkel ist eine taschenlampe mit nehmen??vieleicht läuft es sich dann für deine süsse besser??aber wie gesagt ,ich selber kenn das problem nicht.

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