Hund
alvkopf
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Hund verkauft - neuer besitzer hält sich nicht an Absprachen Wir haben uns im Januar einen Hund gekauft ( aus schlechter Haltung). Im April haben sich unsere Lebensumstände geändert und wir mussten den Hund wieder abgeben, bzw wäre diese Entscheidung im Sinne des Hundes auf Dauer sinnvoller. Wir haben für diesen Hund viel geld bezahlt und haben nochmal das gleiche vom KP investiert . Uns war es wichtig, dass er im Umkreis bleibt , sodass wir das neue Heim mal prüfen können. Wir wollten verhindern dass ihm das gleiche wie nach seiner Geburt passiert. Es waren 17 Bewerber für den Hund da. Das Heim vom neuen besitzer haben wir angeschaut und uns für Ihn entschieden. Vom Tierheim habe ich einen Schutzvertrag bekommen. In dem steht unter anderen , dass wir ein Besucherrecht haben und von dem nach Ankündigung gebrauch machen können. Nach 4 Wochen rief er an und wollte den Hund zurückgeben da sein Hund sich doch nicht mit Ihm veträgt. Wir machten also einen Tag aus , an dem Rief er wieder an und sagte der Hund bleibt doch. Vor 8 Wochen bat ich den Besitzer mich über den Zustand des Hundes zu informieren und mir Bilder zukommen zu lassen. Dies wurde ignoriert ( er ging nicht ans telefon und ignorierte die Mails) Vor 2 Wochen schrieb er mir eine Email dass er sich im Internet belesen hat und sagte dass ein besucherrecht ausgeschlossen ist , da der Hund wenn er uns sieht bleibende Schäden davon tragen würde. Wir vermuten nun dass er den Hund vielleicht garnicht mehr hat. Ich möchte jediglich wissen wie es dem Hund geht und ob sie ihn noch haben und das kann man anhand von Bildern meistens nicht sehen. Ich habe ihm heute nochmal eine Mail geschrieben und auf die Vertragspflichten hingewiesen. ich fühle mich gerade etwas verarscht von ihm , er hat den Hund zu einem Spottpreis bekommen und verstößt gegen den Vertrag. Was kann ich machen um zu prüfen ob der Hund dort wirklich noch ist , bzw wie es ihm geht ? ist es rechtens was er macht ? Ich möchte keine Kommentare wie selbst schuld oder sowas. Jeder muss im Leben Entscheidungen treffen Bitte Antwortet also nur wenn ihr mein Problem versteht und wisst was man in dem Falle tut

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(7) Antworten
Pension123

Ich habe nochmal nachgefragt... Weil mich das selbst interessiert hat. Es ist eine Sache, ob Tierschutzvereine in großen "Mengen" Schutzverträge abgeben mit eigenen Klauseln und Regeln. Da kann ein Richter gucken, ob das sog überraschende Klauseln sind (siehe meine andere antwort) usw, kann die prüfen und als unzulässig ansehen. d.h. tierschutzvereine haben dann schlechte karten. DU hast einmalig einen Vertrag aufgesetzt mit allem was Dir wichtig war, Du hast Vertragsfreiheit. Du hast mit dem neuen Besitzer des Hundes einen Vertrag gemacht, den Ihr beide unterschrieben habt und somit übereingestimmt habt in den verschiedenen Punkten. Der Vertrag gilt! Wenn Du ein Besuchsrecht abgemacht hast, hast Du auch ein Recht darauf!! Alles so wie in Eurem Vertrag geregelt. Der andere ist Eigentümer des Hundes, da gibts nix dran zu rütteln, es sei denn, selbst das hast Du geregelt (bei Nichteinhaltung der Punkte abc geht der Hund wieder in meinen Besitz über...), aber bei Besuchsrecht etc gilt das, was im Vertrag steht. Trotz dessen er jetzt Eigentümer ist. Selbst wenn Ihr geregelt hättet, dass der Hund jeden Mittwoch fasten muss..., völlig wurscht. Müsste er alles machen. Das wird Dir jeder Anwalt bestätigen... Zumindest habe ich einen gefragt, der wirds wohl wissen ;) Da er nicht kooperativ ist, würde ich zum Anwalt gehen und mich beraten lassen was jetzt zu tun ist.

ballettshoes

Dies ist ein sehr interessanter Link zu Deiner Frage: http://www.anwalt.de/rechtstipps/tier-schutzvertraege-auf-dem-pruefstand_008867.html Vor allem dieses Zitat wird Dich interessieren: "Die Klauseln der Tierschutz-/Übergabeverträgen sind, soweit sie eine Eigentumsübertragung negieren und umfangreiche Besuchs- und Auskunftsrechte gewähren überraschend und somit gem. § 305c BGB unwirksam." Solche Übergabeverträge haben leider rechtlich weder Hand noch Fuß, bisher ist wurde immer zugunsten des neuen Halters entschieden aus den verschiedensten Gründen.. Ich würde es vielleicht noch einmal im Guten versuchen. Mit dem Herrn zu reden.. Nicht auf den Vertrag pochen, sondern fragen, ob es möglich ist, den Hund nochmal zu sehen. Allerdings hat er auch recht, wenn er sagt, dass das für den Hund ziemlich verwirrend sein kann, wenn Ihr plötzlich wieder vor der Tür steht!! Vielleicht kann er Euch Fotos schicken?? Natürlich ist er dazu nicht verpflichtet, aber wenn man ihn höflich fragt und sagt, dass man eben mal sehr an dem Tier hing und natürlich Interesse an seinem Wohlbefinden hat??... Vielleicht habt Ihr Glück.

Mary1283

Durch den Vertrag hast du ein Recht den Hund zu sehen!Es ist sehr merkwuerdig ,dass er sich straeubt dich zu empfangen.Da er aber der Besitzer des Hundes ist,kann er ihn wieder verkaufen!Mit Gewinn wahrscheinlich. Du solltest aber auf jeden Fall schauen , wie es dem Hund geht.Vielleicht Nachbarn ansprechen und umAuskunft bitten.Sonst bleibt nur ein Anwalt!

Jsuw8273

In dem SChutzvertrag stehen BESUCHSZEITEN??? Kenne Schutzverträge aus den Tierheimen, hier wird aber nur belehrt... Demnach weil mir das andere zu müßig ist... Der Neue Hundehalter ist rechtmäßig BESITZER UND EIGENTÜMER, da hat sich keiner einzumischen oder sonstiges und kein anderer irgendwelchen Anspruch oder Rechte... Das Tier hat allerdings auch Rechte im Sinne des Tierschutzgesetzes und der Besitzer bzw. Eigentümer auch seine Gesetze woran er sich zu halten hat... und da kommt ihr nicht mehr drin vor und auch kein Tierheim!

Kippenmaster

ich würde stinkfrech einen überraschungsbesuch machen!!! und wens dem hund nicht gut geht,umgehend das ordnungsamt/veterinärsamt informieren und unter umständen auch mit einem anwalt vorgehen,auch wen er den hund weitergegeben hat...

PlayGirl343

Such Dir einen Anwalt und lass Dich beraten, ob Dein Vertrag überhaupt rechtsgültig ist und welche Schritte Ihr unternehmen könnt.

Ashanti234

Du hast keine Rechte mehr am Hund, egal was im Vertrag steht. Vergiss es einfach und lass die neuen Besitzer mit ihren Hund leben wie sie wollen. Wenn du einen Hund verkaufst, hast du kein Besuchsrecht und auch keine anderen Berührungspunkte mehr. Akzeptiere das, das tut allen besser.

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