GTA V
Nacktrodler
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Außenwand-Wärmedämmung sinnvoll bei 30cm Poroton-Ziegel Ich habe mein Einfam.-Haus mit 30 cm Poroton T10 Ziegelsteinen erstellt. Es stellt sich mir Frage, ob eine zusätzliche Wärmedämmung mit Styropor-Platten noch erforderliche ist.

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(10) Antworten
Snoopy999

einfach warten bis es wieder funktioniert und Rockstar / SEN das Problem gelöst hat, bzw. der andran nachlässt.

HJKOPF

Warte etwas,momentan gibt es sowieso Probleme da Millionen Menschen verssuchen sich das Runterzuladen.

Macccon

Frage an Euch, habt Ihr überhaupt eine Planung und eine Baugenehmigung, wenn Ihr Euch nach Fertigstellung der Außenwand fragt, ob Ihr doch noch was drauf macht? Kurze Einführung in Bauphysik: Sowohl Wände als auch Dächer werden so gebaut, dass der Wasserdampfwiderstand nach außen, also von warm nach kalt, abnimmt. Bei Dächern bzw. Decken wird das mit Dampfsperren (innen) und Dampfbremsen (außen) reguliert, bei Wänden macht man das nur im Notfall bei einer Innendämmung, d.h. möglichst gar nicht. Da Kunststoffplatten ein typisches Hindernis für die Wasserdampfdiffusion sind, sollte man sie nicht gerade mit dem diffusionsoffenen Ziegel kombinieren. Auf der Innenseite der Platten ist - je nach Produkt und zumindest zeitweise - mit der Bildung von Kondensat zu rechnen. Die 8-10 Liter Feuchte, die bereits zwei Leutchen mindestens pro Tag produzieren, müssen ja irgendwo bleiben, wenn sie weder durch den Schornstein noch durch die modernen Fenster hinaus kommen. Die Vorsatzschale aus Klinkern aus dem Forum ist natürlich eine tolle Idee, kommt aber etwas zu spät. Die hättet Ihr vor eine Wand aus preiswerten Kalksandsteinen mit Mineralfaserdämmung setzen müssen. Eine Lüftungsschicht vor einer tragenden Wand dient dem Abtransport von Wohnfeuchte (bei mehrschaligem Aufbau) und niemals der Dämmung. Es geht doch wohl bei Euch um eine Außenwand und nicht um ein großes Thermofenster mit Gasfüllung.

8erad9qOim8

Mit deinem Wandaufbau kommst du bestenfalls auf einen U-Wert von 0,31 W/m²K. Damit sind bei weitem nicht die Mindestanforderungen der EnEV zu erreichen. Und die EnEV ist zwingend zu erfüllen. Je nach Gebäudeauslegung sind zusätzlich ca. 80-100 mm Dämmung mit WLG 032 aufzubringen. Aufgrund des geringen Dampfdiffusionswiderstands des verwendeten Ziegels gelangt relativ viel Feuchtigkeit in die Wand. Deshalb ist eine Dämmung mit EPS, XPS oder PUR problematisch. Stattdessen kommt Mineralwolle in Frage. Unbedingt darauf achten, dass ein extrem dampfdiffusionsoffener Leichtputz als Außenputz aufgebracht wird um einen Tauwasseranfall gering zu halten. Hast du eigentlich keine Baugenehmigung ? Schließlich ist der Nachweis zum Wärmeschutz zwingend bei der Genehmigungsbehörde einzureichen. Und daraus sollte eindeutig hervorgehen wie du nach Berechnung deines Architekten / Ernergieberaters den Wandaufbau auszuführen hast.

you15

Mit einem 30er Poroton kommst du heute nicht mehr hin. Es ist eine zusätzliche Dämmung erforderlich. Es zählt zwar die Summe aller Komponenten am Haus, aber auf eine Wanddämmung der Wand würde ich nicht verzichten.

Manuel345Wagner

Eine zusätzliche Dämmung der Fasade ist erforderlich, da der Stein die Anforderungen der ENEV alleine nicht erfüllen kann. Welches Material ist eine andere Frage...

Benutzer19

Bernello hat sehr gut geantwortet. Außerdem ist Styropor in allen EU-Ländern als Dämmstoff verboten. Nur Deutschlad hat eine Ausnahmeregel durchgesetzt. Die Polystyrollobby lässt grüßen.

Fituu

Ich würde es nicht machen, das ist Staatlich geförderter Blödsinn. Die Kosten sind Höher als die Einsparungen.

StevanHunker

Ein normales Verblendmauerwerk mit 6cm Luftschicht sollte reichen . Frag den Architekten der die Baugenehmigung erstellt hat ; der muß auch die W/m² Werte melden.

HackerT

Styrofrpor ist leicht entflammbar. Spreche vorher unbedingt mit der Feuerwehr.

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