Berufswahl
mamaprivat
3

Assistentin Fremdsprachen und Bürokommunikation/Bürokauffrau Hallo zusammen, da ich leider schon länger arbeitssuchend bin und in meinem "alten" Beruf (Mediengestalter) nicht mehr unterkomme, möchte ich eine neue Ausbildung beginnen. Da meine Talente eigentlich schon immer im fremdsprachlichen Bereich lagen, gehen meine Überlegungen natürlich zuerst in diese Richtung. Ich frage mich nur, ob ich mich wirklich direkt bewerben kann, wenn ich zwei Jahre die höhere Berufsfachschule besucht habe? Im Prinzip fehlt ja dann die komplette Berufspraxis? Abschluss wäre dann: Staatlich geprüfte Assistentin für Fremdsprachen und Bürokommunikation. Hat hier jemand diesen Abschluss gemacht und gleich danach eine Stelle gefunden? Zudem überlege ich, ob es nicht besser wäre sich für Organisation und Officemanagement zu entscheiden? Die nächste Überlegung wäre eine Ausbildung zur Bürokauffrau bzw Kauffrau für Bürokommunikation, was auch unter Umständen von der Arge finanziert würde. Jedoch weiß ich nicht, ob diese ganzen Ausbildungen, zB. bei der DAA so gut angesehen sind? Und was ist am Ende besser: Bürokauffrau oder Kauffrau für Bürokommunikation? Fragen über Fragen, aber ich will mich einfach richtig entscheiden, bin nun auch "schon" 31 Jahre alt und kann ja nicht zigmal meinen Berufsweg von vorne beginnen. Über Antworten freue ich mich! :-) Grüße Decai

+0
(5) Antworten
Hahsksi717

Hallo, ich hab die höhere Berufsfachschule Fremdsprachen gemacht und somit den Abschluss "Staatlich geprüfte kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen". Den Abschluss habe ich 2005 gemacht, den Zusatz "Bürokommunikation" gab es damals noch nicht. Ich finde, dass mir die Schule auf jeden Fall eine Menge gebracht hat, aber trotzdem habe ich damals noch eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht und diese 2008 beendet, da ich noch praktische Kenntnisse erlangen wollte. In der Schule hat man zwar in Englisch und auch in Französisch eine Menge gemacht mit Memos und Telefongesprächen aus dem Rekorder, aber eine Ausbildung hinterher ist sicherlich nicht schlecht. Allerdings muss man dazu sagen, dass ich damals gerade erst 18 geworden bin, als ich den schulischen Abschluss erlangt habe und mich einfach noch nicht bereit für eine richtige Arbeitsstelle fühlte. Nach meiner Ausbildung war ich noch um einiges sicherer. Ich bereue auf jeden Fall nicht, dass ich den Fremdsprachenassistenten und danach noch eine Ausbildung gemacht habe. Und ich finde, darauf lässt sich immer noch weiter aufbauen.

Wolki01

mir wurde von der Arge eine Weiterbildung als Assistentin Werbung angeboten - aufbauend auf jahrelange Mediendesign Tätigkeit. Find ich vielleicht auch für dich nicht schlecht, da mit in PR auch oft auf die Fremdsprachen angewiesen ist und du so alles miteinander verknüpfen könntest.

olBiWalN

hallo anjenka, vielen dank für deine ausführliche antwort :-) ich habe mich wohl in meiner frage auch etwas unglücklich ausgedrückt - ich meinte das so: um den abschluss fremdsprachenassistentin zu erlangen, müsste ich zwei jahre eine höhere berufsfachschule besuchen. in diesen zwei jahren sind nur ein paar wochen praktikum enthalten. und ich frage mich halt, ob es danach so einfach ist eine arbeit zu finden, wenn quasi der praxisteil fehlt. ich kenne schüler, die erst diese zwei jahre machen und dann eine betriebliche ausbildung. die sind aber natürlich jünger als ich und mir läuft ja auch so langsam die zeit davon...deshalb meine frage. übrigens finanziert die arge leider so gut wie keine weiterbildungen/ausbildungen mehr. wenn ich das machen möchte, müsste ich bafög und sozialgeld beantragen. genau das gleiche bei betrieblicher ausbildung - da würde das azubigehalt sicher auch nicht reichen und ich müsste aufstockend sozialgeld beziehen. aber um nochmal auf das berufliche zurückzukommen. meine vorige ausbildung hat ja leider nichts mit büroberufen an sich zu tun :-( und für welche ausbildung ich mich nun genau entscheiden soll, weiß ich auch noch nicht. ich denke,ich werde mich für alles bewerben, was mich interessiert und dann weitersehen. aber erstmal die ganzen "bewerbungshürden" nehmen seufz ach naja, bin heute nicht so gut drauf. nochmal danke für deine antwort :-)

Mathehasser017

Hallo, mach die Ausbildung, die dich mehr interessiert. Vergleiche die Inhalte beider Ausbildungen miteinander. Wenn bei "Staatlich geprüfte Assistentin für Fremdsprachen und Bürokommunikation" ein wenig auf deine alte Ausbildung und Praxis Bezug genommen wird, würde ich das machen. Was die Frage der direkten Bewerbung betrifft: Da musst schon beim Anbieter nachfragen, wie die Aufnahmebedingungen sind. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dein Abschluss dafür nicht reicht. Du hast doch einen Schul-, einen Berufsabschluss und Berufspraxis. Und wieso sollst du für eine Ausbildung die komnplette Berufspaxis schon vorher haben? Man macht eine Ausbildung und dann erwirbt man die Praxis. Außerdem - wie gesagt, du hast Lebens- und Berufserfahrung, also mach die Ausbildung, die dich am meisten interessiert. Und am besten von der ARGE bezahlen lassen. Ich bin 55 Jahre alt, habe einen Uniabschluss in Fremdsprachen und vor ca. 17 Jahren eine staatlich geförderte Weiterbildung zur Wirtschaftsassistentin mit Wirtschaftsenglisch gemacht, was dann auch mein bestes Fach war. Das andere war ja ein völlig fremder Bereich. Die Bürostellen, die ich danach fand, hatten zwar wenig mit dieser Weiterbildung direkt zu tun, aber halfen eventuell. Nun bewerbe ich mich als Quereinsteigerin mit viel Büroerfahrung im fremdsprachlichen Bürobereich und habe immer wieder trotz meines Alters was gefunden. Also nur Mut! Du bist doch noch jung!

Kamille123

Schau einfach in die Arbeitsstellen - Anzeigen rein, welche Stellen mehr Beschaeftigungchancen haben und entscheide dich danach!

Antwort hinzufügen